AVA Tracker – neuartiger Zyklus-Tracker für die Bedürfnisse der Frau im Test

Heutzutage trackt man ja alles und vieles.  Schritte, Gehstrecke (die sich entweder daraus errechnet oder per GPS ermittelt wurde), Herzfrequenz, Etagen oder Kalorien sind da die gängigen Sachen. Ich darf jetzt einen ganz neuartigen Tracker testen, der sich tatsächlich hauptsächlich um die Belange der Frau kümmert.  Den Zyklustracker genannt Ava.

Er kommt in einem kleinen, sehr kleinen, Paket zusammen mit dem obligatorischen Ladekabel (Micro USB), einer Anleitung und einem Band, wo man ihn reinklicken kann.

Der/das/die (da bin ich mir selbst noch unsicher) Ava soll der Form der Eizelle im frühen (frühesten) Entwicklungsstadium nachempfunden sein.

Mein erster Gedanke war holla, der ist aber groß. Im Vergleich zu dem Fitbit, den ich aktuell benutze, ist Ava tatsächlich riesig. Die Lösung fand ich bei der Lektüre der Anleitung (die ich tatsächlich immer lese): Ava muss nur während der Nacht getragen werden. Das finde ich klasse. So erspart man sich wiederum Erklärungen während des Tages, warum man einen Zyklustracker nutzt (muss ja nicht jeder wissen, dass man schwanger werden will) und für den täglichen Gebrauch finde ich ihn tatsächlich zu groß.

Die Funktionsweise ist die aller Tracker, ein grünes Licht dient als Sensor zum Abtasten der wesentlichen Werte (Sensortechnologe). Man muss seine Periodenzeiten angeben (ist also auch echt nur was für Frauen) und durch die dann erhobenen Daten kann man einen sehr detaillierten Überblick über seinen Zyklus gewinnen.

Damit unterscheidet sich Ava schon von einer reinen App, die eben nur die Tage erhebt und den Eisprung anhand von Wahrscheinlichkeiten ausrechnet. Avas Anspruch ist es, 5 fruchtbare Tage in meinem Zyklus direkt feststellen zu können (und auch schon mit 5 Tagen Vorlaufzeit).

Die Funktionsweise erinnert an NFP, eine nichtinasive Methode, seine fruchtbaren Tage herauszufinden, die sog. „Verhütung als symptothermale Methode“.
Zu deutsch, frau muss die Basistemperatur, am besten morgens im Bett noch liegend, messen und den Zervixschleim beobachten. Aus diversen Gründen nicht jedermanns Sache. Die Ava-App gibt es für Android und iOs.  Das Runterladen und Koppeln des Ava ist ein Klacks.

 

 

 

 

 

 

 

Ava misst nun folgendes:
Ruhepuls (normalerweise zwischen 40 und 80 Schlägen pro Minuten angesiedelt)
Hauttemperatur (32,5 – 36,8° C)
HRV Ratio (Abweichung des Zeitintervalls zwischen den einzelnen Herzschlägen
Schlafdauer und –qualität (50-65% leichter Schlaf, 30-50% Tiefschlaf und REM)
Dazu noch einige andere Werte, die nicht angezeigt werden

Die Messung mittels Ava funktioniert nur bei Zyklen mit einer Länge zwischen 24 und 35 Tagen und nicht bei PCOS. Außerdem  wird explizit darauf hingewiesen, dass es kein Verhütungsmittel ist. Logisch.

Laut Ava dauert es jetzt noch 9 Tage bis zu meiner Periode, laut meiner kalendarischen App noch 4 Tage. Ich bin gespannt, wer recht hat und werde weiter berichten.

Aber erstmal gibt es hier die Möglichkeit, selber einen Ava Tracker zu bestellen. Mit dem Code „orthopaedin20“ gibt es 20 Euro Rabatt.

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